Bakterielle Weichfäule bei Gurken: Alles, was wichtig ist

Wenn die bakterielle Weichfäule bei Gurken auftritt, dann ist ein erfahrener Gärtner gefragt. Wer keine oder nur wenig Erfahrung in der Zucht und Pflege von Gurken hat, der liest hier, wie er die bakterielle Weichfäule bekämpfen kann. Das ist im Prinzip gar nicht schwierig, wenn man diese erkennt und zu den richtigen Maßnahmen greift.

Bakterielle Weichfäule bei Gurken erkennen

Meistens erkennt man die bakterielle Weichfäule bei Gurken eher an sehr jungen Gurken. Diese sind noch klein, hell und weit davon entfernt, wirklich genießbar für den Menschen zu sein. Sind sie trotz der fehlenden Reife vom Ansatz der Blüte her matschig, dann handelt es sich eventuell um diese verbreitete Gurkenkrankheit. Die Weichfäule erkennen Hobbygärtner und Pflanzenzüchter außerdem an einem leicht süßlichen oder an einem modrigen Geruch. Erinnern die jungen Gurken an den Gestank von Schimmel oder verdorbenen Früchten, ist es höchste Zeit, etwas gegen die bakterielle Weichfäule bei Gurken zu unternehmen. Wenn Gartenbesitzer die bakterielle Weichfäule bekämpfen wollen, sollten Sie diese bakterielle Infektion nicht erst beobachten, sondern zum Schutz der noch gesunden Pflanzen am besten sofort alle Register ziehen.

So wird die bakterielle Weichfäule bei Gurken eingeschleppt

Hier handelt es sich um eine Krankheit, die ähnlich einer bakteriellen Krankheit bei Menschen sowie Tieren, von Individuum zu Individuum übertragen wird. Wer sich die Krankheit zum Beispiel durch den Kauf neuer Pflanzen in den heimischen Garten einschleppt, der hat ein Problem. Besonders häufig wird die Krankheit durch Wasserspritzer übertragen. Erkennen Gärtner einen Schaden an den Pflanzen, wie zum Beispiel Tierfraß oder andere Wundstellen, liegt hier das Problem. Solche Stellen gelten als Eintrittspforte für die bakterielle Weichfäule bei Gurken.

Bakterielle Weichfäule bekämpfen

Wurden bereits infizierte Pflanzen oder Gurken entdeckt, müssen diese umgehend entfernt werden. Hierbei gilt es, besonders gründlich vorzugehen. Die bakterielle Weichfäule bekämpfen kann man nur, indem alle befallen Reste entfernt werden. Hier sollten Gärtner keine falsche Scheu haben. Es nützt nichts, wenn eine Gurke an der Pflanze hängenbleibt, die am Ende doch der bakteriellen Weichfäule bei Gurken zum Opfer fällt und eventuell noch weitere Pflanzen infiziert. Im Zweifel gilt: Lieber mehr entfernen und am Ende die Krankheit ein für alle Mal loswerden.

Diese Krankheit tritt nicht ausschließlich bei Gurken jedmögliche Sorte auf, sondern auch bei anderen Nutzpflanzen. Sehr häufig betroffen sind zum Beispiel Zucchini, Zwiebeln und Karotten. Diese Pflanzen zeigen die gleichen Symptome wie Gurkenpflanzen.

Wenn die fauligen Stellen der Pflanzen und die matschigen Gurken entfernt werden, dann sollten Gärtner bei dieser Tätigkeit unbedingt Handschuhe tragen. So kann eine Übertragung vermieden werden. Alternativ dazu können die Hände intensiv gewaschen und nach Möglichkeit sogar desinfiziert werden. Mit den kontaminierten Händen dürfen keine gesunden Pflanzen berührt werden.

Derzeit keine Mittel gegen bakterielle Weichfäule erhältlich

Derzeit gibt es kein offiziell zugelassenes Mittel, um die bakterielle Weichfäule bei Gurken zu vermeiden oder zu bekämpfen. Falls die Krankheit entdeckt wird, sollten Gärtner deshalb alle Pflanzen sofort entfernen und auch die benachbarten Pflanzen genauer untersuchen. Befinden sich in der direkten Nähe zu den Gurken auch Gemüse wie Karotten oder andere Arten, müssen diese ebenfalls untersucht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie bereits an der Fäule leiden.

Wichtig ist bei der Bekämpfung von bakterieller Weichfäule bei Gurken zudem, dass die kranken Früchte und Pflanzen weit weg gebracht werden. Es reicht nicht aus, die Blätter, Stängel und Gurken auf den Komposthaufen nahe der anderen Nutzpflanzen zu werfen. Stattdessen ergibt es Sinn, die Reste in den Mülleimer zu werfen, damit sie nicht mehr mit den gesunden Pflanzen in Berührung kommen können. Generell sollte Gartenbesitzer darauf achten, dass die Gurkenpflanzen während des Transports oder bei der Pflege nicht verletzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Weichfäule eine Eintrittspforte in die Pflanze findet.

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