Grauschimmel an Gurken identifizieren und verhindern

Wenn Hobbygärtner Grauschimmel an Gurken bemerken, ist der Schreck meistens sehr groß. Natürlich möchten gerade private Kleingärtner alles dafür tun, um Gurkenschädlinge zu verhindern und die Ernte in vollen Zügen genießen zu können. Wichtig um verschiedene Gurkenkrankheiten loszuwerden: Die Krankheiten bei Gurken müssen zuerst einmal erkannt und entsprechend identifiziert werden, um dagegen vorgehen zu können. Schädlinge bei Gurken erkennen allerdings nur die Menschen, die sich ein wenig mit Grauschimmel an Gurken auskennen. Der folgende Text kann dabei helfen.

Allgemeines zur Gurkenpflanze und Grauschimmel

Wer Grauschimmel vorbeugen möchte, der sollte sich regelmäßig um die Gurkenpflanzen kümmern. Abgestorbene Pflanzenteile haben hier ebenso wenig verloren wie zu viel Feuchtigkeit oder fehlende Luftzirkulation. Grauschimmel durch natürliche Maßnahmen zu bekämpfen, ist zwar nicht kompliziert, doch wer vorbeugt, hat es deutlich leichter. Wer es schafft, Grauschimmel natürlich bekämpfen zu können, der kann auf diese Weise nicht nur die Pflanzen selbst, sondern den gesamten Garten und die Umwelt schonen. Natürlich ist es auch möglich, Grauschimmel chemisch zu bekämpfen. Hier sollten sich Hobbygärtner allerdings immer vor Augen führen, dass sie die Gurken am Ende selbst verspeisen wollen. Kommt es nicht nur zu Grauschimmel an Gurken, sondern es verbleiben Reste der Chemie, die von der Pflanze aufgenommen werden, kann das schädlich sein.

Grauschimmel an Gurken: Botrytis cinerea

Wer gegen Grauschimmel an Gurken vorgehen möchte, sollte den Lebenszyklus dieses Schädlings kennen. Es handelt sich um eine der Gurkenkrankheiten, die zu den Schlauchpilzen zählt. Dieser Name kommt daher, dass sich die Pilze über einen schlauchartigen kleinen Arm, der mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen ist, fortpflanzen. Insgesamt gibt es aus dem Bereich Gurkenschädlinge 45.000 verschiedene Arten. Daran kann der Hobbygärtner bereits erkennen: Es ist nicht immer leicht, den Grauschimmel an Gurken auf Anhieb zu identifizieren. Krankheiten bei Gurken, die durch Schimmel ausgelöst werden, können anhand eines pelzigen Belags erkannt werden. Dieser kann großflächig sein oder nur an vereinzelten kleinen Stellen vorkommen. Sowohl die Blätter als auch die Stängel sind betroffen.

An den faulen Stellen werden Sporen ausgebildet, die durch den Wind oder durch Feuchtigkeit weitergetragen werden. Schädlinge bei Gurken sind immer ein Grund zum Ärgern – der Grauschimmel an Gurken ist jedoch besonders schlimm, weil er sich sehr schnell verbreitet. Eine Gurkenpflanze mit Grauschimmel ist leider anfällig für weitere Gurkenschädlinge. Ein Grund mehr, weswegen die Pflanzen regelmäßig kontrolliert werden sollten. Grauschimmel vorbeugen ist wichtig, wenn nicht die ganze Ernte auf dem Spiel stehen darf. Wichtig zu wissen in diesem Kontext: Wie viele andere Schimmelarten, so liebt auch der Grauschimmel an Gurken Feuchtigkeit gepaart mit wenig Licht und Luft. Deshalb ist es essenziell, dass die Pflanzen das ganze Jahr über gut durchlüftet stehen.

So entwickelt sich der Grauschimmel an Gurken

Bevor es überhaupt zu Krankheiten bei Gurken dieser Art kommt, müssen sich die sogenannten Skletorien im Boden befinden. Diese können lange Zeit dort überlegen und warten, bis ein geeigneter Wirt auftaucht oder die Bedingungen passen. Die zweite mögliche Form, welche überleben kann und sich zu einem Pilz entwickelt: das Myzel. Entweder durch das Myzel oder durch die Skletorien kann sich der Pilz ansiedeln und weiterentwickeln. Gurkenkrankheiten dieser Art kommen daher nicht über Nacht, sondern entstehen erst nach und nach. Haben es die pilzartigen Gurkenschädlinge allerdings erst einmal geschafft, sich an einer Pflanze niederzulassen, verbreiten sie sich blitzschnell. Schädlinge bei Gurken können sich dann sogar an anderen Nutzpflanzen festsetzen, die sich in direkter Nähe befinden.

Die Gurkenpflanze und Grauschimmel sind deshalb so gefährlich, weil sich der Schimmel im nächsten Schritt zu einem grauen, pelzigen Gebilde formiert, das extrem schnell wächst. Herrscht in der Umgebung eine Temperatur um die 28 Grad Celsius, geht es noch rasanter.

Grauschimmel vorbeugen und sofort erkennen

Grauschimmel vorbeugen kann man nur, wenn dieser frühzeitig und eindeutig erkannt wird. Eine Gurkenpflanze mit Grauschimmel zeigt sehr schnell Symptome: Selbst dann, wenn der Grauschimmel an Gurken noch nicht anhand seiner weißlichen, fellartigen Form mit bloße Augen sichtbar ist, nimmt die Pflanze Schaden. Teile der Pflanze sterben ab, ohne dass es dafür einen sichtbaren Grund gibt. Auch die Früchte verändern sich: Sie sehen glasig aus und stellen das weitere Wachstum ein. Neben Früchten und Blättern sowie den Stängel können sogar verholzte Teile befallen werden.

Wie oben schon angedeutet, kann man Grauschimmel vorbeugen, indem Feuchtigkeit und konstant hohe Temperaturen vermieden werden Das lässt sich am besten durch die richtige Gießtechnik und passende zeitliche Intervalle zum Bewässern erreichen. Sich mit diesem Thema zu befassen, kann sich für Hobbygärtner auszahlen. Verschiedenen Gurkenkrankheiten können vermieden werden, wenn man darauf achtet.

Wichtig beim richtigen Geißen ist, dass die Früchte, die Stängel und die Blätter nicht zu viel Feuchtigkeit abbekommen. Stattdessen sollte darauf geachtet werden, dass Krankheiten bei Gurken vermieden werden, indem nur der Boden gewässert wird. Das klappt allerdings nur, wenn die Gurken zuvor nicht zu dicht nebeneinander gepflanzt wurden. Schädlinge bei Gurken haben es allgemein schwieriger, wenn die Pflanzen in einem guten Abstand gepflanzt werden, damit genug Luft und Licht an die Blätter kommt.

Auch das regelmäßige Kontrollieren der Pflanzen ist wichtig, um Schädlinge bei Gurken möglichst früh zu entdecken. Hier reicht es nicht aus, die Pflanzen oberflächlich anzusehen. Einzelne Blätter und natürlich die Früchte selbst sollten bei gutem Licht und von allen Seiten inspiziert werden. Wer den Grauschimmel an Gurken entdeckt, kann sofort den Grauschimmel natürlich bekämpfen.

Der Grauschimmel und natürliche Maßnahmen

Grauschimmel natürlich bekämpfen ist immer dann eine gute Idee, wenn die Gurkenkrankheiten noch nicht zu weit fortgeschritten sind. Um für Grauschimmel natürliche Maßnahmen zu finden, die auch tatsächlich wirken, reicht oftmals schon der Gang in die heimische Küche. Verschiedenen Tees helfen dabei, Grauschimmel an Gurken loszuwerden, ohne die Pflanze noch weiter zu schädigen oder die Früchte zu gefährden. Schachtelhalmbrühe wirkt besonders effektiv. Zudem sollte Biodünger statt zu viel Dünger mit Stickstoff verwendet werden – hier fühlt sich der Pilz weniger wohl und bleibt eher fern.

Grauschimmel chemisch zu bekämpfen, ist möglich und leider manchmal der einzige Ausweg. Mitunter kann der Grauschimmel an Gurken sehr schnell resistent gegen verschiedene Spritzmittel werden, weshalb die Mittel im Zweifel gewechselt werden müssen. Generell können Gärtner Grauschimmel chemisch bekämpfen mit Mitteln, die Wirkstoffe wie Trifloxystrobin, Fludioxonil oder Cyprodinil enthalten.

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