Gurkenmosaikvirus erkennen, bekämpfen und vorbeugen

Wer selbst Gurken anbauen möchte, der sollte schon einmal etwas vom Gurkenmosaikvirus Bekämpfen gehört haben. Hier handelt es sich nämlich um eine Krankheiten, die recht häufig vorkommen und daher sofort erkannt werden muss. Nur wer dieses Problem auf Anhieb identifiziert, kann alles tun, um das Gurkenmosaikvirus zu bekämpfen. Natürlich kann man dem Gurkenmosaikvirus auch vorbeugen, doch gänzlich ausschließen lässt sich der Befall nicht. Wer mehr zur Gurken Mosaik Virus Bekämfung erfahren möchte, ist hier genau richtig.

Gurkenmosaikvirus was tun – resistente Sorten finden

Um gegen das Gurkenmosaikvirus resistente Sorten zu finden, müssen Hobbygärtner nicht lange suchen. Es gibt diverse Sorten, denen das Gurkenmosaikvirus gar nichts oder nur selten etwas anhaben kann. Besonders tolerant in diesen Kontext sind Salatgurken der Sorte Loustik. Um für den Gurkenmosaikvirus resistente Sorten auszusuchen, kann neben den robusten Salatgurken auch der Mini- und der Midityp gewählt werden. Die Sorten Khassib sowie Piccolino kommen infrage. Diese sind übrigens nicht nur gegen das Gurkenmosaikvirus weitestgehend immun, sondern auch gegen andere Schädlinge, wie zum Beispiel Blattläuse.

Gegen das Gurkenmosaikvirus resistente Sorten sind leicht in der Pflege und es muss trotzdem nicht mit Einbußen im Hinblick auf den Geschmack oder die Menge der Früchte gerechnet werden. Das gilt in besondere für die Sorten Kenia und Aktio. Hier handelt es sich um wohlschmeckende Sorten, die sogar aus einer Biovermehrung gekauft werden können.

Gurkenmosaikvirus Übertragung und mehr

Wer sich fragt, woher das Gurkenmosaikvirus überhaupt kommt, der erhält eine recht simple Antwort: Die Gurkenmosaikvirus Übertragung findet bei den üblichen Tätigkeiten statt, die eigentlich zur Pflege der Pflanzen beitragen sollen. Denkbar ist die Gurkenmosaikvirus Übertragung zum Beispiel durch Messer, Scheren oder Erde. Hier setzt sich das Virus fest und wartet so lange, bis ein geeigneter Wirt auftaucht. In diesem Kontext unterscheidet sich das Gurkenmosaikvirus kaum von Viren, die auf Menschen übergehen und zum Beispiel Grippen verbreiten.

Gurkenmosaikvirus was tun – erster Schritt: Gurkenmosaikvirus biologisch bekämpfen durch vorbeugen

Wer dem Gurkenmosaikvirus vorbeugen möchte, der muss besonders sauber arbeiten. Gerade beim Umschütten von Erde sollte darauf geachtet werden, dass keine Erde aus fremden Beständen oder von einem anderen Feld oder Acker genutzt wird. Zudem kann der Hobbygärtner dem Gurkenmosaikvirus vorbeugen, indem die Arbeitsgeräte zwischen den Arbeitsschritten häufiger gereinigt werden. Hat man das Gurkenmosaikvirus entdeckt, sollten Scheren und andere Gerätschaften ohnehin direkt desinfiziert werden.

Die Gurken Mosaik Virus Bekämfung

Hat das Gurkenmosaikvirus Vorbeugen nicht geklappt, muss das Virus mit allen verfügbaren Mittel bekämpft werden. Wer hier nicht alsbald tätig wird, dem kann das Gurkenmosaikvirus sogar die ganze Ernte zerstören. Leider gibt es keine andere Möglichkeit für die Gurken Mosaik Virus Bekämfung, als die befallenen Pflanzen schnell zu entfernen und alle Geräte sofort zu reinigen. Wichtig ist auch, dass die Reste der kranken Pflanzen direkt so entsorgt werden, dass die noch intakten Pflanzen nicht mehr damit in Berührung kommen können. Nur auf diese Weise wird eine weitere Ansteckung mit dem Gurkenmosaikvirus verhindert. Leider gibt es derzeit keine andere Möglichkeit, um das Gurkenmosaikvirus biologisch zu bekämpfen. Auch Spritzmittel können in diesem Fall nicht entsetzt werden. Auf die Frage “Gurkenmosaikvirus was tun?” gibt es daher für viele Gärtner keine passende Antwort. Die einzige Möglichkeit, ist, dass Gurkenzüchter dem Gurkenmosaikvirus vorbeugen und auf diese Weise verhindern, dass sich die Krankheit im ganzen Garten oder im Gewächshaus ausbreitet. Dafür ist es wiederum wichtig, die Symptome beim Gurkenmosaikvirus genau zu kennen.

Gurkenmosaikvirus biologisch bekämpfen durch Erkennung der Symptome

Das Gurkenmosaikvirus befällt nicht nur die Gurken, sondern noch eine ganze Reihe weiterer Nutzpflanzen, die bei Hobbygärtner sehr beliebt sind. Unter anderem betroffen sind Kürbisse, Zucchini und sogar Melonen. Die Symptome sind beim Gurkenmosaikvirus immer dieselben und das ganz unabhängig davon, welche Pflanzenart befallen ist.

Meistens treten die ersten sichtbaren Symptome bei hohen Temperaturen auf. Typischerweise taucht das Gurkenmosaikvirus während des Übergangs zwischen Frühling und Sommer auf. Handelt es sich im einen besonders milden oder sogar warmen Frühling, kann es theoretisch bereits im März bis April die ersten Symptome hervorrufen. Je länger die Krankheit besteht, desto offensichtlicher wird sie für Gärtner. Genau deshalb ist es wichtig, das Gurkenmosaikvirus zu bekämpfen so früh es möglich ist. Nur so haben Verantwortliche ein reelle Chance, die Gurkenmosaikvirus Übertragung auf zahlreiche andere Pflanzen zu vermeiden und den Bestand zu schützen.

Das Gurkenmosaikvirus hat seinen Namen daher, dass sich auf den Blätter Verfärbungen bilden, welche von der Form und Flächigkeit her an ein Mosaik erinnern. Diese mosaikähnlichen Verfärbungen können hellgrün sein oder eher ins Gelbliche gehen. Hinzu kommen kleine Beulen, die sowohl am Stängel als auch an den Blättern auftauchen. Gerade junge Blätter verformen sich auf unschöne Weise. Oftmals nehmen Sie eine längliche, gerollte Form an oder hängen nach unten. Sofern die Pflanzen bereits Früchte tragen, können auch diese sich verformen. In einzelnen Fällen werden an den Gurken kleine Warzen sichtbar. Generell tragen befallene Pflanzen bereits im Frühjahr weniger Blätter und bilden manchmal erst gar keine Früchte oder Blüten aus. Welke Blätter sind ein weiteres Symptom.

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