Spinnmilben bei Gurken: Das können Züchter tun

Wer im eigene Garten oder in einem Gewächshaus Gurken züchtet, auf den können allerhand Probleme zukommen. Obwohl die Gurkenpflanze allgemein eher als robust gilt, kann es unter anderem zu Spinnmilben bei Gurken kommen. Spinnmilben bei Gurken im Gewächshaus kommen ebenso vor wie bei Gurken, die im Freien gezüchtet werden. Um Spinnmilben an Gurken bekämpfen und loswerden zu können, müssen Hobbygärtner einige Arbeit inkauf nehmen. Doch diese zahlt sich am Ende aus.

Spinnmilben an Gurken vorbeugen mit diesen Tipps

Wenn Gurkenzüchter den Spinnmilben an Gurken vorbeugen, dann können sie viel Zeit, Kosten und Nerven sparen. Spinnmilben an den Gurkenpflanzen treten besonders häufig auf, wenn Dünger mit Stickstoff verwendet wird. Wer auf Nummer sich gehen will, der sollte zu einem biologischen Dünger oder weiteren Alternativen greifen, um den Spinnmilben das Beet so unattraktiv wie möglich zu machen.

Auch eine zu geringe Luftfeuchtigkeit kann Gärtner daran hindern, die Spinnmilben an Gurken biologisch zu bekämpfen. Um Spinnmilben an Gurken vorzubeugen, sollten daher die Gegebenheiten in Gewächshaus oder Garten in Vornherein perfekt sein. Ganz klar: Sonne und Hitze wirken austrocknend. Deshalb muss gerade im Sommer für ein ausgeglichenes Klima gesorgt werden. Mindestens einmal täglich werden die Gurken gegossen. Für eine noch höhere Luftfeuchtigkeit sorgt eine einfache Sprühflasche gefüllt mit frischem Regenwasser. Spinnmilben an Gurken vorbeugen ist eigentlich nicht schwierig: Wer Stickstoff meidet und die Luftfeuchtigkeit erhöht, wird vielleicht niemals die gefürchteten Spinnmilben bei Gurken im eigenen Garten entdecken.

Spinnmilben bei Gurken sofort erkennen

Eigentlich sind Spinnmilben bei Gurkenpflanzen sehr gut mit dem bloßen Auge zu erkennen. Es handelt sich um kleine, helle Punkte, die sowohl unter den Blättern als auch auf der Oberseite zu sehen sind. Viele Gurkenzüchter fangen erst dann an, die Spinnmilben an Gurken zu bekämpfen, wenn sich die Blätter braun verfärben. In diesem Fall sind die Spinnmilben bei Gurken schon recht weit fortgeschritten. Dennoch können sie eliminiert werden.

Vor allem junge Gurkentriebe sind von feinen Fäden überzogen, die tatsächlich an Spinnweben erinnern. Befinden sich die Spinnmilben bei Gurken im Gewächshaus, kann der Gärtner ruhig einmal die Lupe zur Hand nehmen. Erst dann werden die Milben als kleine weiße, sich bewegende Punkt inmitten der Weben sichtbar.

Spinnmilben an Gurkenpflanzen – so wird man sie los

Spinnmilben an Gurken natürlich bekämpfen bietet sich vor allem an, wenn die Umwelt und der eigene Garten nachhaltig geschont werden soll. Zudem müssen Hobbygärtner eines bedenken: Hier handelt es sich nicht um Zierpflanzen, die lediglich der Dekoration dienen, sondern um Nutzpflanzen. Wenn sich Züchter nicht dafür entscheiden, die Spinnmilben an Gurken biologisch zu bekämpfen, sondern zu chemischen Mitteln greifen, kann die Pflanze die Schadstoffe aufnehmen. Im schlechtesten Fall gelangt die Chemie in die Gurke und lagert sich dort an. Beim Verzehr gerät die Chemie unweigerlich in den menschlichen Organismus.

Spinnmilben bei Gurken im Gewächshaus können ebenso auf umweltfreundliche Weise bekämpft werden, wie die Gurken unter freiem Himmel. Wichtig ist nur, dass Gärtner gründlich vorgehen und bloß keine Pflanze vergessen. Spinnmilben an Gurken bekämpfen klappt am besten, indem die Pflanzen in einem ersten Schritt gründlich abgesucht werden. Während dieses Vorgangs wird man die ersten Plagegeister los. Aber Achtung! Spinnmilben bei Gurken dürfen nicht dazu führen, dass die Pflanzen durch einen allzu harten Strahl des Gartenschlauchs geschädigt werden. Um Spinnmilben an Gurken natürlich bekämpfen zu können, muss daher eine geeignete Intensität beim Wasserstrahl gefunden werden. Je fester, desto effektiver werden die Spinnmilben weggeschwemmt.

Das Wasser sollte am besten warm sein, wenn man die Spinnmilben an Gurken bekämpfen möchte. Zudem muss sowohl die Oberseite als auch die Unterseite abgeduscht werden. Wer draußen keinen Anschluss für warmes Wasser hat, kann heißes Wasser von drinnen mit dem kalten Wasser mischen und dieses anschließend in eine Sprühflasche geben. Der Strahl sollte nicht zu stark vernebeln, sondern ebenfalls möglichst hart sowie konzentriert ausgerichtet werden.

Spinnmilben an Gurken natürlich bekämpfen

Meistens reicht es nicht aus, wenn die Pflanzen wie oben beschrieben abgeduscht werden. Stattdessen können Spinnmilben bei Gurken bekämpft werden, indem die ganze Pflanze in einen Plastiksack verpackt wird. Dafür muss man die Pflanze nicht zwingend ausgraben oder in einem Top unterbringen. Es reicht völlig, wenn zum Beispiel ein klassischer blauer Sack oder ein transparenter Müllsack über die in der Erde verankerte Pflanze gestülpt wird. Anschließend wird der Sack unten fest zusammengebunden. Hier entsteht ein feuchtes Klima, welches die Spinnmilben bei Gurken nicht gut aushalten. Die Milben gehen ein und fallen nach dem Auspacken der Pflanze ab.

Statt mit Wasser kann die Pflanze auch mit einem Sud eingesprüht werden. Spinnmilben an Gurken biologisch bekämpfen können frischgebackene Gurkenzüchter, indem ein Sud aus Schachtelhalm oder aus Brennnesseln zubereitet wird. Die Flüssigkeit wird in eine Sprühflasche geben und großzügig auf die Pflanze gesprüht. Handelt es sich um einen starken Befall, kann auch eine Seifenlauge verwendet werden. Dieses Mittel ist allerdings etwas weniger gut verträglich für die Pflanze und sollte das das letzte mögliche Mittel im Falle Spinnmilben bei Gurken sein.

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