Tzatziki: Deftige Rezepte für jedermann

Besuchen Liebhaber der deftigen Küche öfter einmal griechischer Restaurants, so darf ein Gericht weder zu Fleisch noch zu Reis fehlen: das typisch griechische Tzatziki. Doch niemand muss warten, bis man wieder zum Griechen essen gehen kann, denn das Tzatziki selber machen ist alles andere als kompliziert. Zudem schmeckt Tzatziki selbst gemacht sehr gut, wenn die Rezepte hin und wieder variiert werden. Das eine oder andere Tzatziki Rezept, das fast jedem schmeckt, finden Hobbyköche hier.

Vorspeisen mit Gurken: Tzatziki selber machen

Besonders beliebt sind Gurken, weil es sich um ein Gemüse handelt, das leicht sowie schnell verarbeitet werde kann und sehr gut schmeckt. Zudem den beliebtesten Rezepten aus der Kategorie Vorspeisen mit Gurke gehört zweifellos das Tzatziki, weil es so herrlich deftig schmeckt und vielen Hauptgerichten das gewisse Etwas verleiht. Die Tzatziki Zutaten kann man zudem einfach beschaffen und sie sind weder teuer noch rar. Tzatziki Varianten gibt es wie Sand am Meer. Feinschmecker müssen sich nur noch für die Variante entscheiden, die am besten zum eigenen Geschmack passt.

Tzatziki: Schnell und einfach Tzatziki selbst gemacht

Vorspeisen mit Gurken sind generell bekannt dafür, dass sie sich auch für Menschen eignen, die in der Küche nicht sehr geübt sind. Gerade die Gurke ist eine der Gemüsesorten, die weder aufwendig gegart werden müssen noch besonders empfindlich reagieren. Wie gut, dass der gleiche Grundsatz auch für andere Tzatziki Zutaten gilt.

Typisch griechisch funktioniert das Tzatziki Rezept folgendermaßen: Man braucht eine bis anderthalb Gurken – je nach Größe des Exemplars. Außerdem werden noch 500 Gramm echten griechischen Joghurts sowie Knoblauch und Salz sowie Pfeffer benötigt. Wie viel Knoblauch in das Tzatziki kommen, hängt vom eigenen Geschmack an. Mild wird das griechische Tzatziki, wenn für ein halbes Kilogramm Joghurt drei Zehen verwendet werden. Wer Knoblauch liebt, verwendet vier bis fünf Zehen.

Der Jogurt wird zuerst gut durchgerührt, weil sich im Becher häufig die flüssigen Komponenten von den festeren Bestandteilen trennen. Danach werden die Gurken geschält, geraspelt und gesalzen. Das sorgt dafür, dass sich der überschüssige Saft absetzt und das Tzatziki nicht verwässert, sondern schön cremig wird. Während das Salz einzieht, kann die Knoblauchzehe geschält sowie ungeschnitten werden. Danach werden alle Zutaten miteinander vermischt und kommen nach dem Würzen in den Kühlschrank. Am besten schmeckt dieses Tzatziki Rezept, wenn das Tzatziki alsbald verzehrt wird. Die Tzatziki Zutaten gelten zwar als unkompliziert, doch frisches Tzatziki schmeckt immer noch am besten.

Verschiedene Tzatziki Varianten

Wer gerne Abwechslung bei diesen Vorspeisen mit Gurken mag, der kommt bei den folgenden Tzatziki Varianten voll auf seine Kosten. Nach wie vor gilt: Tzatziki selber machen ist einfach – ganz gleich, welche Variante zubereitet wird.

Tzatziki selbst machen kann man zum Beispiel, indem eine halbe Gurke geschält und anschließend geraspelt wird. Das Schälen ist in diesem Fall kein Muss. Bei originalem Tzatziki, so wie es ist Griechenland gegessen wird, bleibt die Schale am Gemüse. Das kann jeder so machen, wie er es gerne mag. Allerdings sollte es sich entweder um Bio-Gurken handeln oder die konventionell angebaute Gurke wird heiß und gründlich abgewaschen. Rückstände von Düngern oder Spritzmittel müssen entfernt werden.

Neben der halben Gurke braucht man frischen Joghurt – es muss keine griechische Sorte sein – und mindestens zwei Esslöffel frisches Olivenöl. Handelt es sich um kaltgepresstes Öl, wird das Tzatziki nicht nur leckerer, sondern auch noch gesünder. Zwei Knoblauchzehen sorgen dafür, dass die Vorspeisen mit Gurken den typisch deftigen Geschmack erhalten.

Die geraspelte Gurke wird mit klein gehacktem Knoblauch, dem Joghurt und dem Öl vermischt. Es lohnt sich, wenn sich Köche die Zeit nehmen, das frische Tzatziki möglichst lange zu rühren. So wird es schön glatt und homogen. Neben Salz und Pfeffer kann zum Beispiel Paprikapulver verwendet werden, um dem Tzatziki eine exotische Note zu verleihen.

Avocado oder Minze im Tzatziki

Exotischer wird das Tzatziki, wenn man es mit Avocado mischt. Hierbei ist wichtig, dass die Avocado schön reif ist. Nur so lässt sich das Fruchtfleisch gut vom Kerne und der Schale lösen. Zudem schmecken perfekt gereifte Avocados aromatisch. Auf rund 500 Gramm Joghurt und eine halbe Gurke kommt eine halbe Avocado. Diese wird mit einer Gabel zerdrückt und schlicht unter das normale Tzatziki gerührt bzw. gehoben. Weil die Avocado viel Fett enthält, kann bei dieser Version auf fettarmes Joghurt zurückgegriffen werden.

Wer Tzatziki im Sommer zum Beispiel zum Grillgut genießen möchte, der sollte ein leckeres Tzatziki Rezept mit frischer Minze ausprobieren. Diese bekommt man zwar nicht in jedem Supermarkt, doch die Suche zahlt sich aus. Ist gerade keine frische Minze erhältlich, reicht die tiefgekühlte Variante aus. Wird Minze regelmäßig verwendet, lohnt es sich, eine größere Menge zu kaufen und sich selbst kleine Portionen einzufrieren. Die kleingehackte Minze wird nach und nach mit in das klassische Tzatziki eingerührt. Diese Vorspeise sollte zwischendurch immer wieder probiert werden, um abzuschätzen, ob die Menge an Minze ausreicht. Gerade am Anfang sollte damit nicht übertrieben werden, da Minze sehr dominant schmeckt.

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